Die limitierte Edition „Flexpad – Homage to Andy Warhol by René Staud“ zu Ehren des
Pop-Art Künstlers Andy Warhol sowie des Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürers wurde
gemeinsam von René Staud und Alugraphics, dem Spezialisten für Kunstwerke auf
Aluminium entwickelt.
Diese auf 300 Stück limitierten Mousepads aus eloxiertem Aluminium sind durch
zahlreiche Produktinnovationen so flexibel einsetzbar, dass auch reine Touchpad Nutzer
Ihre Freude mit dieser Serie haben werden. Eine Wandhalterung bietet sogar die
Möglichkeit die Motive abwechselnd als Wand- und Tischdekoration zu nutzen. Durch
den besonders hohen Härtegrad des Materials und einem patentierten Druckprozess ist
darüber hinaus eine Nutzung als Tischset problemlos möglich. Im Lieferumfang
eingeschlossen sind neben der patentierten Wandhalterung auch sogenannte
Mouseglider, welche den Widerstand der Maus auf dem Pad stark reduzieren. Erhältlich
in 4 ausgewählten Farben sowie als Kombination sind die Flexpads im Format 20 x 20 cm
für EUR 69,- zuzüglich Versand in einer exklusiven, schwarz matten Geschenkbox
erhältlich.
PM – FLEXPAD „HOMAGE TO ANDY WARHOL“
Winter im Mercedes-Benz Museum
Innovative Ausstellungen, besondere Veranstaltungen und bunte Angebote für Kinder verspricht der Museumswinter auch in diesem Jahr. Höhepunkt des umfangreichen Programms ist das große Jubiläum zu 125 Jahren Automobilgeschichte: Das Mercedes-Benz Museum eröffnet einen völlig neuen Ausstellungsraum und zeigt unter anderem die Patentschrift des ersten Automobils aus dem Jahr 1886.
Die zweite Mercedes-Benz Sammlerbörse läutet am 27. November 2010 den Winter im Mercedes-Benz Museum ein. Händler, Sammler und Liebhaber von Modellen, Prospekten, Literatur, Pins und Accessoires können an über 100 Tischen stöbern. Am 03. Dezember 2010 beteiligt sich das Mercedes-Benz Museum zum ersten Mal am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. Das Führungsangebot für körperlich Beeinträchtigte wird vorgestellt – zum Beispiel in einer Tour zum Tasten für Sehbehinderte.
An den Adventssonntagen und mittwochs im Dezember wird der GeniusCampus zur Weihnachtsbäckerei. In der Kinder-Backwerkstatt duftet es nach Plätzchen aus frischem Teig. Währenddessen können sich Eltern und Großeltern beim Sonntagsbrunch entspannen. An jedem Adventssonntag und immer am zweiten Sonntag im Monat werden die Gäste mit einem großzügigen Angebot an Speisen und Getränken im Restaurant verwöhnt. Im Museumsshop gegenüber gibt es zahlreiche Geschenkideen für jung und alt, auch sonntags. Und wer es nicht bis ins Mercedes-Benz Museum schafft, der kann sich von 24. November bis 23. Dezember 2010 auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt von zahlreichen Produkten mit dem berühmten Stern inspirieren lassen.
„125! Jahre Erfinder des Automobils“ lassen sich im Mercedes-Benz Museum weltweit einzigartig erleben – lückenlos und auf 16.500 Quadratmetern.
Von 24. Januar bis 28. Februar 2011 zeigt eine Sonderpräsentation mit Original-Exponaten von Carl Benz und Gottlieb Daimler „Wie alles begann“. Der neugestaltete Ausstellungsraum Mythos 6 „Aufbruch – Der Weg zur emissionsfreien Mobilität“ präsentiert ab dem 30. Januar 2011 die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft. Unterschiedliche Antriebsvarianten werden vorgestellt – vom optimierten Verbrennungsmotor, über Elektro- und Hybridantriebe bis zur Brennstoffzelle. Letztere ist auch Thema des Genius Kinderworkshops im Februar und März. Was ist eine Brennstoffzelle und wie funktioniert sie überhaupt? Es geht der Zukunft auf die Spur und aus Theorie wird Praxis.
Weitere Highlights im Museumswinter
OCC und LeasDat mit Kooperation beim Oldtimer-Leasing
Das Oldie Car Cover Assekuranzkontor GmbH (OCC), Anbieter von Versicherungslösungen für Liebhaberfahrzeuge und Leasing von Klassikern, hat mit der LeasDat GmbH eine Zusammenarbeit beim Leasen von Oldtimern vereinbart. Gemeinsam wollen beide Unternehmen unter der Marke „Classic-Leasing“ automobile Klassiker und Oldtimer als Leasingfahrzeuge anbieten.
Ein alltagstauglicher Klassiker als attraktiver Imageträger kann durchaus eine Alternative zum Neuwagen sein. Denn durch geringeren Wertverlust, geringere Versicherungsprämien und Kfz-Steuer für Autos mit H-Kennzeichen sowie die auf dem historischen Bruttolistenpreis basierende pauschale private Mitversteuerung (Ein-Prozent-Regelung) kann sich ein Vielfaches an Einsparungen ergeben. Allerdings erfordert das Leasing von Oldtimern ein spezielles Know-how in Bezug auf Preise, Zustand, Einkauf und Marktgängigkeit der Fahrzeuge. Außerdem ist es aufwändiger als „normales“ Leasing und bedarf eines individuellen Umgangs mit der Situation und den Wünschen der Kunden.
Mercedes-Benz wirbt mit Internetfilm für Classic-Öl
Für das neue Classic-Öl der Marke hat Mercedes-Benz eine besondere Marketingidee umgesetzt: einen Internetfilm, der ununterbrochen läuft und so zum längsten Film der Welt wird. Gezeigt wird ein Mercedes-Benz-Oldtimer, der buchstäblich wie geschmiert und ohne Unterbrechung eine scheinbar endlose Landstraße entlangfährt – nach dem Motto: „Es geht ewig so weiter. Mit dem Mercedes-Benz Motorenöl Classic-Edition“. Die Laufzeit des Internetfilms wird auf einem beständig mitlaufenden Zeitzähler dokumentiert. Der Werbespot ist unter www.mercedes-benz.de/ewiger-oel-spot zu sehen.
Mercedes-Benz hat den neuen Schmierstoff speziell für die Pflege klassischer Automobile entwickelt. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über die Mercedes-Benz-Niederlassungen und autorisierte Servicepartner.
Sonderausstellung „Käfer-Miniaturen“ im AutoMuseum Volkswagen eröffnet
Wolfsburg, 18. Oktober 2010. Heute hat das AutoMuseum Volkswagen
die neue Sonderausstellung „Käfer-Miniaturen“ eröffnet. Sie zeigt mit
rund 400 Exponaten einen repräsentativen Querschnitt durch die Fülle
der Käfer-Modellvarianten: alle Maßstäbe, alle Materialien – seit den
1930er Jahren bis heute. Bei der Eröffnung anwesend: Dr. Rüdiger
Etzold, passionierter Käfer-Modellsammler, Autor zahlreicher
Volkswagen-Bücher und Hauptleihgeber der Ausstellung.
Kein anderer Autotyp ist in der Modellbau- und Spielwaren-Industrie so
beliebt wie der Volkswagen Käfer. Damals wie heute gehört der Käfer en
miniature zum festen Repertoire der Modellauto-Hersteller weltweit. „Käfer-
Miniaturen“ zeigt Modelle fast aller Hersteller sowie kreative Eigenentwicklungen
aus privater Hand, z. B. aus Draht.
Die Käfer en miniature sind thematisch sortiert. Beginnend mit den
historischen und heute sehr raren Blechmodellen aus den 1930er Jahren
wie der Brezelkäfer der Firma Friedrich Volk, bilden z. B. der Verwendungszweck
des Originals als Behörden- oder Filmkäfer, oder der klassischen
Modellauto-Branche fremde Materialien wie Holz oder Porzellan jeweils
eigene Kategorien.
Blechmodelle waren bis in die Mitte der 1950er Jahre führend, dann setzte
der Siegeszug der Plastikmodelle ein. Die Plastik-Ära ist bis heute eng mit
dem Namen Heinrich Nordhoffs verbunden, der größere Stückzahlen an
Käfer-Modellen bereits ab 1948 als Werbemittel einsetzte.
Parallel entwickelte sich der Markt für die sogenannten „Die-Cast“-Modelle,
d.h. Zinkdruckgussmodelle. Zeitgleich eroberten sich internationale
Hersteller mit sehr detailgetreuen Käfer-Miniaturen vorwiegend im Maßstab
1:43 eine neue Kundschaft: z.B. Gama und Siku (Deutschland), Dinky
(Großbritannien) oder Tootsie (USA).
Heutzutage fertigen die großen Modellauto-Hersteller fast ausschließlich in
China. Die Maßstäbe wurden genormt, zu den gängigsten zählen 1:87,
1:43, 1:18 und 1:12. Bei den klassischen Sammler-Miniaturen wird dabei
größter Wert auf Originalität gelegt. Im Spielzeugbereich zählt hingegen
nach wie vor in erster Linie die Funktionstüchtigkeit.
Stiftung AutoMuseum Volkswagen
Presseinformation
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Die geplante Modellautobörse am Sonntag, 14. November 2010 ist in
Sammlerkreisen auf hohe Resonanz gestoßen. Es sind noch wenige Aussteller-
Plätze frei. Interessenten melden sich bitte bei Markus Feller, info@automania.de
oder Susanne Wiersch, extern.susanne.wiersch@volkswagen.de .
Hundert Jahre sichere Mobilität mit TÜV SÜD
Historische TÜV-Plaketten: Eingeführt wurde die Plakette 1961, diese galten für Nutzfahrzeuge bis 1962.
Ein Meilenstein in Sachen sicherer Straßenverkehr: Vor genau einhundert Jahren, am 15. Oktober 1910, gründete der Stuttgarter Dampfkessel-Revisionsverein, historischer Vorläufer von TÜV SÜD, eine Spezialabteilung für Fahrzeugprüfungen. In einem Jahrhundert ist viel passiert – die Hauptuntersuchung (HU) hat sich enorm gewandelt. So steht am 1. Januar schon der nächste Geburtstag an: 50 Jahre TÜV-Plakette! Und der Wandel geht weiter: Heute ist TÜV SÜD Pionier in puncto sichere Elektromobilität.
Bremstest an einem Fahrzeug Ende der 20er Jahre.
Die regelmäßige Fahrzeuguntersuchung geht letztlich auf die industrielle Revolution zurück. Nach verschiedenen Unglücksfällen mit der modernen Dampfkessel-Technik gründeten im Jahr 1866 in Mannheim 21 Dampfkesselbesitzer die „Gesellschaft zur Überwachung und Versicherung von Dampfkesseln”. Weitere regionale Vereine entstanden, so auch in Stuttgart. Bald kümmerten sich die Sachverständigen um weitere technische Anlagen, hatten neben der Sicherheit auch Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit im Blick.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Technik-Profis dann erstmals mit der Prüfung von Fahrzeugen und Fahrzeuglenkern betraut – beim Stuttgarter Dampfkessel-Revisionsverein ist die Gründung der Abteilung zur „Prüfung von Fahrzeugen und deren Führern” für den 15. Oktober 1910 vermerkt. Die Geburtsstunde der regelmäßigen Fahrzeugprüfung in Süddeutschland. „Somit stehen TÜV SÜD und seine Vorgänger heute für hundert Jahre sichere Mobilität”, unterstreicht Horst Schneider, TÜV SÜD-Vorstand für den Bereich MOBILITÄT. Ein ereignisreiches Jahrhundert in puncto Straßenverkehr und Fahrzeuguntersuchung.
Die 1920-er Jahre: Schon in den „goldenen Zwanzigern” ist das Kraftfahrzeug nicht mehr aus der Öffentlichkeit – insbesondere aus dem Wirtschaftsleben – wegzudenken.
Die 1930-er Jahre: Per Dekret des Reichswirtschaftsministeriums wird aus den Dampfkessel-Revisionsvereinen im Jahre 1938 ein Technischer Überwachungs-Verein (TÜV). Im selben Jahr werden die Vorschriften des Paragrafen 29 der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) eingeführt.
Bereits 1938 gehörte die korrekte Lichteinstellung zum Umfang der TÜV-Prüfung wie hier an einem Opel Olympia
Das ist bis heute die „Fundstelle” für die Regelungen zur Hauptuntersuchung. Natürlich hat sich die Vorschrift seither kräftig gewandelt.
Die 1940-er Jahre: Nach den schwierigen Kriegsjahren helfen die TÜV dabei mit, Kriegsversehrten das Autofahren zu ermöglichen. Technische Sonderausstattungen in Fahrzeugen sind gefragt.
Die 1950-er Jahre: Wichtige Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung im Jahre 1951: Autos müssen regelmäßig „vorgeführt” werden. Zu den Prüfterminen bekommen die Fahrzeughalter jeweils eine „Einladung” von den Zulassungsstellen.
1957 brauchte es für die TÜV-Prüfung noch die Geduld der Autofahrer wie das an der Prüfstelle in der Eichstätter Straße in München. Durch moderne Buchungssysteme gehören lange Wartezeiten bei TÜV SÜD der Vergangenheit an.
Die 1960-er Jahre: Weil diese Einladungen zu häufig ausgeschlagen werden, weil bei den Behörden chronischer Personalmangel herrscht und weil es immer mehr Autos gibt (Stichwort Wirtschaftswunder), kommt 1960 die nächste StVZO-Novelle. Die Autofahrer müssen sich jetzt selbst darum kümmern, den Prüftermin einzuhalten. Zum 1. Januar 1961 wurde die Prüfplakette eingeführt – quasi als Instrument fürs Terminmanagement. „Das Original, die TÜV-Plakette, gibt es seit 50 Jahren und auch in Zukunft bei TÜV SÜD”, so die Anmerkung von Horst Schneider.
Die 1950-er und 1960-er Jahre: Rost, Rost und noch mal Rost. So hießen früher die drei Hauptfeinde des Autofahrers – und um Rostschäden ging es demzufolge auch im Rahmen der HU. Eine weitere Geschichte aus der Geschichte der Hauptuntersuchung: der „Kniescheiben-Termin”. Ehe es Hebebühnen und Gruben gab, mussten die Sachverständigen auf die Knie, um ein Auto auf Herz und Nieren prüfen zu können. Eine kleine Revolution bedeutete die Einführung der modernen Bremsenprüfstände, mit deren Hilfe sich die Bremskraft der einzelnen Räder exakt feststellen lässt. Zuvor machen die TÜV-Fachleute die Bremsprobe auf öffentlichen Straßen. Sie stellten die Bremsmesser mit Flüssigkeitssäule oder Pendel ins Fahrzeug. Die Bremsprobe auf der Straße wäre bald schwierig geworden, denn das Verkehrsaufkommen nahm laufend zu.
Die 1970-er Jahre: Das Jahr 1971 bringt eine Erleichterung für die Fahrzeughalter. Die Prüfplakette darf ausnahmsweise auch dann zugeteilt werden, wenn das Gefährt geringe Mängel aufweist.
Die 1980-er Jahre: Ab 1985 wird die Abgassonderuntersuchung Pflicht. Den Umwelt-Check gibt es zunächst nur für Benziner, später werden Dieselfahrzeuge mit einbezogen. Das Thema ASU – später AU – macht auch deutlich, dass die Fahrzeuguntersuchung sogar ein „Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung” ist. Die ASU-Einführung war eng verknüpft mit den Umweltschutz-Diskussionen der 1980-er Jahre.
Die 1990-er Jahre: Eine große Änderung rund um die HU tritt im Dezember 1999 in Kraft. Wesentlich für TÜV SÜD-Kunden: Es lohnt sich nicht mehr, die Prüfplakette zu überziehen. „Unsere Sachverständigen müssen sich beim Datieren der neuen Plakette seither streng an die Gültigkeit der alten Plakette halten”, sagt Horst Schneider.
Die 2000-er Jahre: Der Begriff „Elektronik-HU” bestimmt die Diskussion und die Praxis rund um die Hauptuntersuchung. Das steckt dahinter: Elektronische Sicherheitssysteme und Fahrerassistenzsysteme müssen in den regelmäßigen Auto-Check mit einbezogen werden. Per Systemdatenrichtlinie ist dies für alle Fahrzeuge Pflicht, die nach dem 1. April 2006 neu zugelassen wurden.
Januar 2010: Die Integration von Haupt- und Abgasuntersuchung wird umgesetzt. Es gibt jetzt nur noch einen Termin – und eine gemeinsame Plakette, die auf dem hinteren Nummernschild anzubringen ist. Die sicherheitsrelevanten Daten und die Infos zur AU werden bei modernen Fahrzeugen jetzt elektronisch ausgelesen – über die so genannte OBD-Schnittstelle (OBD = On Board Diagnose).
Die 2000-er Jahre und die 2010-er Jahre: Das Thema Elektromobilität dominiert die Branche. TÜV SÜD ist auch hier Pionier – das Engagement reicht von der Hauptuntersuchung für E-Fahrzeuge über Homologation und Batteriesicherheit bis hin zur Entwicklung von Ladestationen sowie zur Schulung von Werkstattpersonal zur Hochvolttechnologie. „Zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer setzen wir uns für international einheitliche Vorgaben in Sachen Elektroantriebe ein – sichere Mobilität ist auch die Devise für die Zukunft”, so TÜV SÜD-Vorstand Schneider.
Stichwort Pionierleistungen: Bei den Jubiläen rund um Fahrzeug und Fahrzeuguntersuchungen geht es nun Schlag auf Schlag: 100 Jahre Hauptuntersuchung am 15. Oktober 2010; dann 50 Jahre TÜV-Plakette am 1. Januar 2011. Und im Jahr 2011 können zudem „125 Jahre Automobil” gefeiert werden. Denn 1886 fuhr das erste Benzinfahrzeug mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung erstmals durch Mannheim; konstruiert wurde es von Carl Benz.
Fiat Panda gewinnt Goldenes Klassik-Lenkrad
Bei der vom Fachmagazin Auto Bild Klassik erstmals durchgeführten Wahl zum „Klassiker des Jahres“ hat der historische Fiat Panda die Kategorie „Klein- und Kompaktwagen“ gewonnen. Das zwischen 1980 und 2003 rund vier Millionen Mal gebaute Kultmobil, bekannt geworden mit dem Slogan „Tolle Kiste“, setzte sich bei dieser Leserwahl gegen neun Konkurrenten durch. Zusammen mit dem Fiat 500 Giardiniera brachte die italienische Marke gleich zwei legendäre Fahrzeuge in die engere Auswahl.
Weltgrößte NSU-Sammlung: Spektakulärer Zuwachs
Altlußheim. Eigentlich sollte man glauben, eine derart umfangreiche NSU-Sammlung von Vor- und Nachkriegsfahrzeugen, wie sie im Altlussheimer Museum AUTOVISION zu sehen ist, braucht keine Steigerung mehr. Schon alleine der Ausstellungsbereich mit acht NSU-Automobile aus der Vorkriegszeit, ist ein historischer Leckerbissen, der nicht nur Kenner der legendären Marke schnell ins schwärmen bringt.
Doch genau in dieser Ausstellung ist ab sofort ein neues Fahrzeug zu sehen, welches nun eine Brücke zwischen den Motorrädern, ausgestellt auf der Museumsempore, und den ersten NSU Automobilen, beginnend mit dem Landaulet aus dem Jahre 1908, schlägt:
Das erste NSU-Motordreirad mit Lenkrad aus dem Jahre 1904. Nicht nur, dass es das erste NSU-Fahrzeug mit Lenkrad überhaupt war. Auch das „Herz“ des Fahrzeuges, ein wasser-gekühlter 1-Zylinder-Motor, hatte 1904 Premiere. Das Werkstatt-Team des Museum AUTOVISION restaurierte dieses Motordreirad innerhalb eines Jahres. „Das ist rekordverdächtig“, bemerkt Museums-Chef Horst Schultz, „wenn man bedenkt, wie viel Filigranarbeit im Aufbau dieses einem Uhrwerk gleichenden Dreirad steckt. Da es weltweit in dieser Bauart kein zweites NSU-Fahrzeug mehr gibt und zudem nur wenige Orginal-Zeichnungen vorhanden sind, kann man sich vorstellen, dass man solch ein Fahrzeug nur dann in Gang bringen kann, wenn man sich mit seinem ganzen technischen Verstand und Ingenieurwissen in die Zeit seiner Entstehung versetzen kann.“
Die Motornummer lässt darauf schliessen, dass es sich bei dem Fahrzeug sogar um das allererste seiner Bauart gehandelt haben muss, welches dann auf der Automobilausstellung in Frankfurt im Jahre 1904 erstmals präsentiert wurde. Das NSU-Motordreirad ist auch heute – also 106 Jahre nach seiner ersten Vorstellung – schon deswegen ein echter Hingucker für die Ausstellung geworden, da im Gegensatz zu den meisten Automobilen mit Motorhaube, die gesamte offen liegende Motor- und Getriebetechnik zu sehen ist.
Zur ersten öffentlichen Vorstellung des restaurierten Motordreirades nahm das Museum AUTOVISION Anfang September am Concours D´Elegance, einer FIVA-Veranstaltung im Schwetzinger Schlosspark teil. Dabei wurde es prompt von den FIVA-Juroren mit dem 2. Platz des europäischen Concours D`Elegance seiner Klasse (Fahrzeuge bis 1904) prämiert. (Text:cs)
Info: Museum AUTOVISION
Hauptstraße 154
D-68804 Altlussheim
http://www.museum-autovision.de
GEÖFFNET: JEDEN DONNERSTAG BIS SONNTAG VON 10:00-17:00 Uhr
Es wird gefeiert: Der Shell-Atlas wird 60
Ostfildern. Schon wenige Monate nach Gründung des Verlages hatte Kurt Mair 1948 die zündende Idee und stellte Deutschen Shell AG sein neues Konzept für einen Autoatlas und Straßenkarten vor. Das Erstlingswerk gab es damals für 8,50 Mark zu kaufen. Die Jubiläumsausgabe ist jetzt mit dem berühmten Europa-Panorama als Riesenposter bestückt.
: Mit der Jubiläumsausgabe 2011/2012 jährt sich das Erscheinen des Shell Atlas zum 60. Mal. Auch der Autofahrer profitiert vom Jubiläum: Dem Atlas liegt das berühmte Europa-Panorama als Riesenposter bei. Voll mit detailliertem Kartenmaterial, das bereits bis ins Jahr 2016 vorausschaut.
Der Shell Atlas: den Markt bestimmend seit Erscheinen
Im Lauf von Jahrzehnten entwickelte sich der Shell Atlas zum wichtigsten Begleiter der deutschen Autofahrer. Er wurde weitgehend zum Vorbild ganzer Atlasgenerationen. Die Qualität des Shell Atlas konnte denn in Deutschland auch den Markt bestimmen. Viele Millionen Shell Atlanten wurden bis heute verkauft – und der Markt ist stabil. Schließlich sind Atlanten im Gegensatz zu Navigationsgeräten weder von Stromversorgung noch von GPS- und Netzempfang abhängig und somit immer einsatzbereit.
Die Geschichte:
Ein paar Monate nach Gründung seines Verlags im Jahr 1948 stellte Kurt Mair der Deutschen Shell AG sein neues Konzept für einen Autoatlas und Straßenkarten vor.
Entstanden ist daraus der im Jahr 1950 erstmals erschienene „Shell Autoatlas Deutschland“, 78 Kartenblätter stark und für acht Mark und fünfzig Pfennige zu kaufen. Eine Besonderheit wies der erste Shell Atlas schon damals auf: Während in den 50er Jahren bei Kartenwerken in der Regel auf die Darstellung der DDR verzichtet wurde – davon ausgehend, dass man ohnedies nicht hinfahren konnte –, hat der Shell Atlas seit seinen Anfängen die deutsche Einheit immer hochgehalten: Die Bundesrepublik und die DDR wurde stets im gleichen Maßstab – und damit gleichberechtigt – dargestellt. Schließlich konnte in keinem Land der Erde ein Kartenwerk eine so nützliche und wichtige Position für den Autofahrer einnehmen wie in Deutschland. Während am Anfang seines Erscheinens eigene Erkundungswagen für den Shell Atlas unterwegs waren, um genau festzustellen, was vom deutschen Straßennetz noch übrig geblieben war, konnte sich schnell eine Zusammenarbeit mit allen Straßenbauämtern der Bundesländer entwickeln. Das ergab für den Verlag die Möglichkeit, auch die Planungen – und damit die Zukunft – des Straßenbaus in den Shell Atlas aufzunehmen. Diese Praxis wurde bis heute beibehalten.
Die Herstellung:
Auch in der Herstellung der Kartografie hat in den letzten Jahren ein starker Umbruch stattgefunden. Während vor nicht all zu langer Zeit Kartografen an ihren Leuchtpulten saßen und die Karten mit großem Können von Hand zeichneten und gravierten, sind heute andere Fertigkeiten gefragt: Die Bearbeitung und Gestaltung digitaler Kartendaten am PC mit Hilfe spezieller Software steht im Vordergrund.
Die Jubiläumsausgabe des Shell Atlas mit Europa-Panorama:
Der Shell Atlas 2011/2012 ist die optimale Orientierungshilfe für die Urlaubsplanung und idealer Begleiter im Straßenverkehr und bei der Freizeitgestaltung. Für Reiseziele in Deutschland, Dänemark, den Benelux-Staaten, Schweiz, Österreich, West-Tschechien und Nord-Italien steht ein homogener Kartenteil im Großmaßstab 1 : 300 000 zur Verfügung. Fernziele in Europa einschließlich Estland, Lettland, Litauen, Rumänien und Bulgarien lassen sich mit den einheitlichen Reisekarten im Maßstab 1 : 750 000 ansteuern. Planungskarten für Gesamteuropa im Maßstab 1 : 4,5 Millionen erleichtern zudem das Vorbereiten und Erleben großer Touren. Als Geburtstagsgeschenk liegt der Jubiläumsausgabe das begehrte Europa-Panorama als Riesenposter bei. Und: Wer sich mit dem Shell Atlas wegen einer Falscheintragung verfahren hat, bekommt sein Geld zurück.
Der Shell Atlas 2011/2012
Umfang: 1.274 Seiten
Format: 17,5 x 29,0 cm
Preis: € 29,50 (D) / € 30,40 (A) / sfr. 50,90
ISBN: 978-3-8264-6023-4
Käfer-Miniaturen in allen Maßstäben
Wolfsburg, 22. September 2010. Groß und klein, skurril und detailliert – das sind nur ein paar Attribute für die Hauptdarsteller der geplanten neuen Sonderausstellung „Käfer-Miniaturen“im AutoMuseum Volkswagen. Der Volkswagen Käfer steht dabeiim Mittelpunkt – in allen denkbaren Maßstäben, in all´ seinen Variationen. Der Start der großen Modell-Sonderausstellung steht schon fest: 18. Oktober 2010.
Die Initialzündung zur Ausstellung „Käfer-Miniaturen“ gab der renommierte Autor zahlreicher Standardwerke zum Thema Volkswagen: Dr. Rüdiger Etzold. Der vertraute Anfang des Jahres dem AutoMuseum Volkswagen seine weltweit gesammelte, rund 400 Miniaturen umfassende Modell-Sammlung an, die nur ein Thema hat:
Volkswagen – was sonst…?
Die Etzold-Sammlung soll nun in Auszügen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, ergänzt um Käfer en miniature, die das Volkswagen Design in Kooperation mit verschiedenen Modell- Herstellern realisiert hat. Auch die Modell-Sammlung des AutoMuseums Volkswagen wird in der Sonderausstellung vertreten sein: mit einer Reihe extrem rarer früher Blechmodelle des VW 3 und des Brezelkäfers der 1930er und 1940er Jahre. Zu Beginn der 1930er bis Mitte der 1960er Jahre entstanden vor allem Blechmodelle. Dabei handelte es sich in erster Linie um Spielzeug. Doch schon in den 1950er Jahren setze ein dramatischer Wandel im Markt der Auto-Miniaturen ein: der Siegeszug der Plastik- Modelle und der sogenannten „Die-Cast“-Modelle, d. h. Zinkdruckguss-Modelle, begann. Dies waren nun keine Spielzeuge mehr, sondern dekorative Sammlerstücke. Damit änderte sich auch die Kundschaft, und erste Sammlertreffs entstanden. Heutzutage fertigen die Modellauto-Hersteller fast ausschließlich in China.
„Käfer-Miniaturen“ bildet den Auftakt einer Ausstellungs-Trilogie im AutoMuseum Volkswagen, die im kommenden Jahr konsequent fortgesetzt wird. Dann sind der Bulli und die wassergekühlten Volkswagen, von K 70 über Passat, Scirocco und Golf bis hin zum Phaeton, an der Reihe. Im Rahmen der Sonderausstellung wird am Sonntag, 14. November 2010, eine Modellauto-Börse im AutoMuseum Volkswagen stattfinden. Interessierte Aussteller melden sich bitte bei Markus Feller,
info@automania.de oder Susanne Wiersch, extern.susanne.wiersch@volkswagen.de . Zügige Anmeldung wird empfohlen: Die Anzahl der Ausstellungs-Plätze ist begrenzt.

























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