am heutigen Donnerstag, 29. Juli 2010 startete die dritte Auflage der „Hamburg-Berlin Klassik-Rallye“ mit über 180 Oldtimern mit dem Prolog durch die Hamburger Innenstadt und Hafen mit dem Etappenziel “Hamburg Cruise Center”. Zahlreiche Zuschauer erlebten die besonderen Fahrzeuge vor einer eindrucksvollen Kulisse. Die Autostadt-Teams haben in diesem Jahr prominente Unterstützung in den ZeitHaus-Fahrzeugen (siehe Pressemitteilung + Fotos). Am Freitag, 30. Juli startet die Rallye um 8 Uhr aus Hamburg und wird später auch in Wolfsburg Halt machen: Die außergewöhnlichen Klassiker werden zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr in der Autostadt erwartet und dort von interessierten Gästen zu bewundern sein. Am Samstag, 31. Juli erfolgt um 9 Uhr der Start der 180 Fahrzeuge aus der Autostadt auf die letzte Route durch Sachsen-Anhalt zum Zielpunkt in Berlin.
“Die Autostadt als große touristische Destination in Norddeutschland freut sich, den Zuschauern an der Rallye-Strecke wieder einige der automobilen Highlights aus dem ZeitHaus in Aktion vorführen zu können. Besonders erfreulich ist, dass wir am Freitag, 30. Juli die 180 Oldtimer bei uns in der Autostadt begrüßen werden – für unsere Parkgäste und die Wolfsburger Bevölkerung ein außergewöhnliches Ereignis, derartig viele Klassiker hautnah zu erleben”, sagt Autostadt-Geschäftsführer Otto Ferdinand Wachs, der selbst an der Rallye teilnimmt. „Als Zentrum der automobilen Traditionspflege sind wir ein wichtiger und passender Haltepunkt für diese bedeutende Klassiker-Rallye. Als besucherstärkstes Automobilmuseum der Welt mit seiner fast 125-jährigen Geschichte der Automobilität wird gerade das ZeitHaus bei den Enthusiasten der Oldtimer-Rundfahrt für einen erlebnisreichen Aufenthalt sorgen“.
Rallye Hamburg Berlin gestartet
Große Sternfahrt zur Automechanika 2010
Frankfurt. Insgesamt wurden rund 100 Fahrzeuge in den fünf Kategorien „Oldtimer vor 1945“, „Classic bis 1979“, „Youngtimer bis 1989“, „Performance“ und „Optik“ angemeldet. Darunter sind zahlreiche Raritäten und spektakuläre Fahrzeuge. Die meisten Anmeldungen konnten die Messe Frankfurt und der Verband Freier Ersatzteilemarkt, VREI e.V. in der Kategorie „Classic bis 1979“ verzeichnen. Ein Highlight hierbei ist der BMW 507, von Guido Hommel, Firma ClimAir. Mit seinem V8-Zylinder (3,2 Liter) bringt dieses top-restaurierte Exemplar des bayrischen Roadsters 150 PS auf die Straße und erreichte bereits 1959 (BJ) eine Geschwindigkeit von über 200 km/h. Hommel, auch Aussteller auf der Automechanika, über die 1. Automechanika Sternfahrt: „Eine solche Aktion hat es auf der Automechanika bisher noch nicht gegeben. Als Aussteller und langjähriger Oldtimer-Fan hat die 1. Automechanika Sternfahrt daher ganz besonders mein Interesse geweckt.“
Für Aufsehen sorgen wird auch der vom Hersteller LaFrance produzierte Red Baron, Baujahr 1916, der mit seinen 130 PS starken 6 Zylindern einen Hubraum von 14,5 Litern aufweist. Bei einem Ölwechsel an diesem seltenen Vorkriegsfahrzeug sind 40 Liter Motorenöl nachzufüllen. Der eigentlich als Fire-Engine (Feuerwehrauto) hergestellte Red Baron wurde damals schon zum Speedster Rennwagen umgebaut. Spektakuläres Highlight ist der Hinterradantrieb über Ketten, sowie die Bremsanlage, bei der das martialisch wirkende Fahrzeug nur über die Hinterräder zum Stehen gebracht wird. „Ich freue mich auf viele gleichgesinnte Oldtimer-Freunde. Und vielleicht trifft man auf der Messe auch den einen oder anderen Hersteller, der mich mit passenden Teilen bei meinem Hobby unterstützen kann“, so Besitzer und Fahrer Thomas Bell.
Eine weitere Rarität in der Kategorie „Oldtimer vor 1945“ ist ein Singer 1,5 Litre Le Mans, Baujahr 1936, von dem insgesamt nur 71 Stück produziert wurden. Das Fahrzeug hatte bereits in den 30er Jahren 12 Volt und hydraulische Bremsen. Besitzer und Fahrer Bruno Hübscher freut sich auf die 1. Automechanika Sternfahrt: „Das schönste ist, das Angenehme, nämlich die Sternfahrt, mit dem Nützlichen, dem Besuch der Automechanika verbinden zu dürfen. Und natürlich, dass das eigene Fahrzeug einmal bewertet wird. Denn ich selbst bin langjähriges Fachjury-Mitglied auf Oldtimer-Events.“ Weitere Fahrzeuge in der Kategorie sind beispielweise ein Ford A Cabriolet, Baujahr 1930, oder ein Bentley Derby 3,5 Litre (BJ 1933) aus dem ehemaligen Besitz der englischen Admiralität.
Ein Highlight in der Kategorie „Youngtimer bis 1989“ ist ein Delorean DMC12, Baujahr 1981. Das Fahrzeug, das schon im Hollywood-Film „Zurück in die Zukunft“ eine Hauptrolle als Zeitmaschine hatte, besticht durch seine gebürstete Edelstahlkarosserie und die Flügeltüren machen ihn zu einem Exot unter den Exoten. Ein BMW M3 Kompressor mit 580 PS und ein YES! Roadster 3,2 turbo mit 400 PS in der Kategorie „Performance“, sowie ein Audi quattro (BJ 1984) und ein rechtsgelenkter Porsche 356 A Cabrio (BJ 1957) in der Kategorie „Optik“ sind Beispiele für weitere aufsehenerregende Fahrzeuge der 1. Automechanika Sternfahrt.
Das Aufstellen der Fahrzeuge beginnt am Samstag, 18. September um 09:00 Uhr auf dem Parkplatz des Rebstockgeländes. Da dieser Bereich öffentlich ist und außerhalb des Messegeländes liegt, haben alle Oldtimer- und Tuning-Fans bereits vor Beginn der Sternfahrt die Möglichkeit die Fahrzeuge zu begutachten. Die Fahrzeuge setzen sich dann gegen 13:00 Uhr im Minuten-Takt Richtung Messegelände in Bewegung, wobei sie auf ihrer Fahrt über das gesamte Gelände vier Sonderprüfungen ablegen müssen. Das große Finale bildet die von Oldtimer-Fachmann und Journalist Johannes Hübner, bekannt durch Sachsen Classic oder Silvretta Classic, moderierte Zieleinfahrt auf dem Freigelände Agora. Im Anschluss daran werden die Fahrzeuge bis 17:00 Uhr auf der Agora für die Besucher der Automechanika ausgestellt.
Am Sonntag, 19. September sind ab 10:00 Uhr wieder alle Fahrzeuge für die Besucher der Automechanika auf der Agora zu sehen. Im Anschluss an die Jury-Begehung findet um 13:30 Uhr die Siegerehrung der Gewinner in den einzelnen Kategorien durch den Ex-Renn- und Rallyefahrer Walter Röhrl statt.
1. Woche der Helfer: Faszination Feuerwehr im Mercedes-Benz Museum
Vom 3. bis 8. August 2010 dreht sich im Mercedes-Benz Museum eine Woche lang alles rund um die Faszination Feuerwehr. Am Mittwoch, 04. August 2010, ist die spektakuläre Entrauchungsanlage „Tornado“ im Museum erstmalig auch für die Öffentlichkeit erlebbar. Ein Höhepunkt ist das Treffen historischer Feuerwehrfahrzeuge am Samstag und Sonntag.
„Zum ersten Mal widmen wir uns eine ganze Woche lang dem Thema Helfer. Dabei fokussieren wir unserere Aktivitäten auf die Feuerwehr“, sagt Michael Bock, Geschäftsführer Mercedes-Benz Museum. „Unsere Besucher erwartet ein umfangreiches Programm. Sie können sich rund um die Helden des Alltags informieren, selbst mitanfassen und hautnah erleben, wie die wohl außergewöhnlichste Entrauchungsanlage der Welt hier bei uns Museum funktioniert.“
Woche der Helfer vom 3. bis 8. August 2010
Höhepunkt der Woche der Helfer ist das Treffen historischer Feuerwehrfahrzeuge auf dem Hügel vor dem Mercedes-Benz Museum. Rund 100 Fahrzeuge aus mehr als acht Jahrzehnten machen die Feuerwehrgeschichte erlebbar. Feuerwehren, Museen und private Sammler stellen ihre Schmuckstücke – von 1923 bis heute – aus. Besucher können sich von Experten durch diese Ausstellung führen lassen, und für besonders Interessierte finden während des Wochenendes verschiedene Fachvorträge statt.
Beim Feuerlöschertraining kann selbst Hand angelegt werden: Die Werksfeuerwehr Untertürkheim erklärt, wie Feuer richtig gelöscht werden, und Besucher können diese Tipps in die Praxis umsetzen. Auch die Bergung von Unfallopfern ist Aufgabe der Feuerwehr. Welche Taktik führt mit welchem Werkzeug ans Ziel? Die Profis vor Ort demonstrieren, wie Insassen bei Autounfällen in Sicherheit gebracht werden. Wer dann noch nicht genug hat, der kann sich im Rettungssimulator auf den Kopf stellen lassen und die Erfahrung machen, wie man sich selbst und seine Beifahrer bei einem Unfall mit Fahrzeugüberschlag befreit.
Für Kinder findet am Wochenende ein besonderes Programm statt. Sie können an verschiedenen Stationen spielerisch nachempfinden, wie es Feuerwehrleuten bei der Arbeit geht. Kinder lernen, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben und bekommen an einem Dummy wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen gezeigt.
Von Dienstag bis Freitag finden im Rahmen des Sommerferienprogramms darüberhinaus tägliche Kinderworkshops zum Thema Feuerwehr statt. Für 7- bis 10-Jährige von 9 bis 12 Uhr und für 11- bis 14-Jährige von 14 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die ganze Woche über werden die Besucher bereits auf dem Außengelände auf das Thema Feuerwehr eingestimmt. Aktuelle Fahrzeuge ermöglichen einen Blick in die Gegenwart und Zukunft der Einsatzfahrzeuge und Löschpumpen, während historische Fahrzeuge die Entwicklung bis dahin zeigen. Im Eingangsbereich wird die Automobilspritze Benz-Gaggenau gezeigt. Aus dem Jahr 1925 stammend erreicht das in zwölfjähriger Arbeit restaurierte Einsatzfahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von
50 km/h.
Das Thema Rettungs-, Schutz- und Einsatz-Fahrzeuge thematisiert die reguläre Ausstellung in Collection 3, der Galerie der Helfer. Die Produktion und Ausstattung von Brandschutz- und Spezialfahrzeugen hat eine lange Tradition bei Mercedes-Benz. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es bei Benz & Cie. und der Daimler-Motoren-Gesellschaft Spezialanfertigungen für Feuerwehr und Krankenhäuser, später auch für Polizei und Entsorgungswirtschaft.
Entrauchungsanlage „Tornado“ erstmalig für Öffentlichkeit erlebbar
Im Rahmen der Woche der Helfer können Museumsbesucher zum ersten Mal den „Tornado“ im Mercedes-Benz Museum live beobachten. Vom Guiness Buch der Rekorde wurde die Entrauchungsanlage bereits 2007 zum „weltweit größten künstlichen Wirbelsturm“ gekürt. Die offene Architektur des Museums macht eine außgewöhnliche Variante für den Brandschutz notwendig, und so stand die Natur Vorbild. Im Brandfall entsteht durch zahlreiche Düsen in den Seitenwänden und eine starke Abluftanlage im Deckenbereich ein über 30 m hoher künstlicher Wirbelsturm. Der dadurch gesammelte Rauch wird anschließend ins Freie abgeführt. Die Veranstaltung mit Demonstration findet am Mittwoch, 04. August 2010, um 20 Uhr statt, Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, für Feuerwehrmitglieder 4 Euro. Der Museumsbesuch ist im Eintrittspreis enthalten. Die Besucherzahl ist begrenzt, Tickets sind online unter http://museum-ticket.mercedes-benz.com erhältlich.
Programmübersicht Wochenende: 07. und 08. August 2010
9-18 Uhr Ausstellung historischer und aktueller Feuerwehrfahrzeuge
9-18 Uhr Rettungssimulator
9-12/ 14-17 Uhr Kinderprogramm
10-12/ 14-16 Uhr Erste-Hilfe-Workshop für Kinder
9-17 Uhr Kindermalwettbewerb
11/ 13/ 15/ 17 Uhr Führungen durch die Fahrzeugpräsentation
10-11.30/ 13.30-15 Uhr Schneidevorführung (nur Sa) & Feuerlöscherübungen
11 Uhr Seminar Blauchlicht und Martin-Horn
14 Uhr Seminar Zertifizierung von Feuerwehr-Oldtimern
16 Uhr (nur Sa) Seminar Aktive und passive Sicherheit von Mercedes-Benz Fahrzeugen
10.30 Uhr (nur So) Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen
Informationen zur Woche der Helfer gibt es für Besucher unter
www.mercedes-benz-classic.com/woche-der-helfer. Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen gibt es für Besucher im Classic Kundencenter unter Telefon 07 11 / 17 – 30 000 oder online unter www.mercedes-benz-classic.com
Rallye-Experte Jochen Berger gestorben
Rüsselsheim. Die Motorsport-Gemeinde trauert um Jochen Berger. Berger, der im Jahr 1974 als Beifahrer von Walter Röhrl auf einem Opel Ascona A Rallye-Europameister wurde, starb am Montag in der Uni-Klinik Mainz im Alter von 64 Jahren.
Berger war der erste Profi-Beifahrer Deutschlands und fuhr von 1972 bis 1976 mit Walter Röhrl. Danach fungierte er bis 1992 als erfolgreicher Teammanager der Opel-Motorsport-Abteilung und betreute unter anderem das Opel-WM-Team, in dem Röhrl dann gemeinsam mit Beifahrer Christian Geistdörfer im Ascona 400 auftrumpfte. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2006 war Berger dem Unternehmen als Leiter Wettbewerbsanalysen sowie bis Ende 2009 als Markenbotschafter verbunden.
2006 startete Berger bei der 12. Auflage der vom AvD (Automobilclub von Deutschland) veranstalteten Oldtimerfahrt Histo Monte Carlo in Bad Homburg mit dem gelb-schwarzen Opel Ascona A. Im Jahr 2001 hatte Berger die Rally Monte Carlo für Historische Fahrzeuge gewonnen mit Klaus-Peter Thaler als Fahrer.
AutoUnion Racecar & Audi 200 quattro TransAm
Ingolstadt, 27. Juli 2010 – Premiere für Audi: Die Vier Ringe sind am 31. Juli und 1. August erstmals bei den Classic Days auf Schloss Dyck zu Gast. Ihren Einstand feiert die Marke mit faszinierenden Zeitzeugen der Audi-Geschichte: Bei den Demonstrationsfahrten setzt Audi Tradition den Auto Union Rennwagen Typ D Doppelkompressor von 1939 und den Audi 200 quattro TransAm aus dem Jahr1988 ein. Gefahren werden die automobilen Raritäten vom zweimaligen Rallye-Weltmeister Christian Geistdörfer.
Mittlerweile zum fünften Mal findet in diesem Jahr die „Garten-Party“ auf Schloss Dyck bei Jüchen statt. Nicht nur die präsentierten Oldtimer sind hier außergewöhnlich: Im Schlosspark kleidet man sich gerne stilgetreu aus der Zeit der historischen Automobile – von den Knickerbockern aus den 1930er Jahren bis zum Petticoat der 50er. Picknick-Decken bedecken den Rasen, automobile Preziosen stellen sich dem Concours d´Elégance in einzigartiger Atmosphäre, historische Rennautos röhren durch die Allee.
Letzteres erledigt für Audi Tradition Christian Geistdörfer. Der Mann, der mit Walter Röhrl zweimal Rallye-Weltmeister wurde, lenkt auf Schloss Dyck erstmals einen Auto Union Rennwagen Typ D Doppelkompressor. Der hundertprozentige Wiederaufbau eines Silberpfeils aus dem Jahre 1939 bringt es auf 485 PS und eine Topgeschwindigkeit von 330 km/h. Mit solch einem Typ D gewann die Auto Union 1939 die Großen Preise von Frankreich und Jugoslawien. Der Audi 200 quattro TransAm steht in der jüngeren Audi-Geschichte für den Einstieg auf die Motorsport-Rundstrecke. Nach den legendären Rallye-Erfolgen startete Audi Sport 1988 in der nordamerikanischen TransAm-Serie und gewann diese auf Anhieb. Hurley Haywood sicherte sich im 510 PS-starken Fünfzylinder außerdem die Fahrermeisterschaft.
Erstes Toyota 2000 GT Treffen
Köln. Die Classic Days im Park von Schloss Dyck am Niederrhein entwickeln sich immer mehr zum deutschen Goodwood. Auf dem eckigen Kurs in der Parklandschaft rund um die barocke Residenz sorgen alljährlich im Sommer Preziosen der Rennsporthistorie für gute Laune bei Menschen mit Benzin im Blut. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am 31. Juli und 1. August statt.
Toyota ist Stammgast der Classic Days. In diesem Jahr steht die japanische Sportwagenikone schlechthin, der Toyota 2000 GT, im Mittelpunkt des Markenauftritts. Erstmals findet ein Treffen der europäischen GT-Eigner auf Schloss Dyck statt. Insgesamt haben sich bislang zehn Besitzer angemeldet, um ihre seltenen Coupés dem Publikum zu präsentieren. Sie starten zudem in einem eigenen Sonderlauf.
Dem ersten japanischen Supersportwagen genügten vor nunmehr 45 Jahren bei der Präsentation in Tokio 150 PS um seine Fans zu entzücken und die Wettbewerber zu beeindrucken. Von dem rassigen Zweisitzer wurden zwischen 1967 und 1970 lediglich 351 Exemplare hergestellt. Ein roter Zweisitzer gehört seit einigen Jahren Toyota Deutschland und wird regelmäßig zu hochkarätigen Veranstaltungen ausgeführt. Als legitimer Nachfolger des 2000 GT darf der Lexus LFA die sportliche Flamme der japanischen Sportwagen weiterführen. Das bereits vor der ersten Kundenauslieferung ausverkaufte Coupé dürfte die Fans im Park sowohl optisch als auch akustisch beeindrucken.
Besonderes Augenmerk verdient auch der Toyota Celica. Der Sportwagen der siebziger Jahre feiert seinen 40. Geburtstag. Auf der Tokio Motorshow des Jahres 1970 debütierte der erste Celica. Im Frühjahr 1971 wurden die ersten Autos als Coupé und als Liftback ausgeliefert. Als Antrieb fungierte ein 1,6-Liter Vierzylinder mit zunächst 79 PS. Im Celica ST stieg die Leistung auf 86 PS, später auf bis zu 108 PS im Celica GT. Die erste Generation des Celica mit dem internen Kürzel TA22 gilt Kennern heute als die schönste. Sie blieb bis zum Jahr 1978 im Programm. Zwei dieser Modelle führt Toyota im Park von Schloss Dyck vor. Restauriert und in Form gehalten werden sie von Toyota Spezialist Max Engel.
Dem sportlichen Anspruch der Classic Days wird Toyota mit den Rallye-Versionen der Celica gerecht. Schon beim ersten Einsatz bei der britischen RAC-Rallye 1972 gelang dem Coupé mit dem späteren Toyota Motorsportchef Ove Anderson am Steuer ein Klassensieg. Wie dieses und weitere Rallye-Autos von Toyota heute sachgerecht bewegt werden, führt Isolde Holderied im Schlosspark vor. Ebenfalls im Park im Einsatz ist der Corolla WRC, ein reinrassiges Rallyeauto der neunziger Jahre.
Der Schlosspark öffnet morgens um 10:00 Uhr. Die Eintrittspreise betragen 25 Euro für beide Tage oder 16 Euro für einen Tag.
Automobile Emotionen und PS-Gala
Am 21. und 22. August startet am „Uphöfener Berg“ das 43. Osnabücker ADAC Bergrennen
Es ist das beliebteste Automobil-Event im Norden: das 43. Osnabrücker ADAC Bergrennen lockt am 21. und 22. August wieder tausende Automobilsportfreunde an den legendären „Uphöfener Berg“ in Hilter/Borgloh bei Osnabrück. Das vielseitige und äußerst besucherfreundliche Automobil-Event lockt mit einem Feuerwerk an automobilen Highlights und PS-starken Rennfahrzeugen der unterschiedlichsten Marken und Epochen. Über 150 Starter werden bei den diversen Meisterschaftsläufen im Kampf um 100stel Sekunden auf der 2,030 km langen und mit tollen Kurven gespickten Strecke rasante Rennen bieten und das automobilinteressierte Publikum in Erstaunen versetzen.
Das unmittelbare Dabeisein im Fahrerlager und das hautnahe Verfolgen des Renngeschehens an der Rennstrecke machen das Event zu dem wohl besucherfreundlichsten Automobil-Sportereignis.
Ein vielseitiges und mit Überraschungen gefülltes Rahmenprogramm neben der Rennstrecke, das für jedes Familienmitglied, ob groß oder klein, etwas zu bieten hat, sorgt nach dem Rennmotto: „Just for fun“ für eine einmalige Atmosphäre.
Sowohl die Freunde des gepflegten Automobils der 60er und 70er Jahre wie auch die Enthusiasten des modernen Rennsports u. a. mit Fahrzeugen aus der ehemaligen Deutschen Tourenwagenmeisterschaft und offenen Rennboliden kommen beim Osnabrücker ADAC Bergrennen auf ihre Kosten und können auf Tuchfühlung zu den PS-Giganten gehen.
Im Kampf um die Spitze der Deutschen Automobilbergmeisterschaft für Tourenwagen wird der 8fache Deutsche Automobilbergmeister Norbert Brenner mit seinem Ex-DTM Opel Astra das Maß aller Dinge sein. Das Fahrzeug mit dem unvergleichlichen Sound und die spektakuläre Fahrweise verzaubern nicht nur die große Opel-Fangemeinde. Aber die Konkurrenz u. a. mit über 700-PS-starke Lancia Delta sowie weitere Top-Fahrzeuge wie der Porsche Carrera Turbo, EX-DTM BMW 3 und EX-DTM Mercedes Benz 190 versprechen nicht nur optische sondern auch akustische Highlights.
Hier schließt nahtlos der KW Berg-Cup Gruppe H an, die beliebteste Automobilbreitensportserie Europas. Sie geht mit einer einmaligen Markenvielfalt an den Start. Hier finden Markenfreunde und die Fans topgetunter PS-Giganten ihr Steckenpferd. Dabei jagen alle den knallgelben über 300 PS-starken Opel Kadett C des Odenwälders Holger Hovemann, der sich doch größter Konkurrenz wehren muss. Topgetunte VW-Polo, VW-Golf und Scirocco, Ex-STW-BMW, BMW 2002, Ford Escort, diverse Fiat-Modelle, topvorbereitete Renault-Rennfahrzeuge sowie natürlich eine Reihe von optimal vorbereiteten Opel-Kadett C sowie Opel Corsa lassen die Markenfans beim Anblick der mit viel Liebe zum Detail vorbereiteten und topgepflegten Fahrzeuge erstaunen.
3 Serien unter einem Dach: Der „Kampf der Zwerge“ gastiert am „Uphöfener Berg“ einmalig bei einem Bergrennen. Bei der Abarth-Coppa-Mille dominieren die erfolgreichen kleinen Rennflitzer italienischer Herkunft der 60er und 70er Jahre. Die Fiat 850 Abarth mit dem Markenzeichen des Scorpions sowie Autobianchi A112 und Fiat 127 sind auf Grund ihrer spektakulären Fahrweise auf den verschiedenen Rundstrecken in Mitteleuropa zu Publikumslieblingen avanciert. Neben den italienischen Kleinrennwagen gehört eine weitere Serie mit einem Kultfahrzeug zu einem Publikumsmagneten der besonderen Art. In der British Car Trohpy fahren die Mini-Cooper getreu dem Motto „best fun racing“ ihren Meister aus.
Zum „Kampf der Zwerge“ gehört auch die NSU-TT-Trophy mit den superschnellen und luftgekühlten Hecktrieblern, die ebenfalls in den 60er und 70er Jahren im europäischen Motorsport Akzente setzten.
Ohnehin kommen die Freunde des historischen Automobilsports und der Youngtimer-Generation voll auf ihre Kosten. Im Classic-Berg-Cup dominiert die lange Reihe der Fahrzeuge im NSU-Berg-Pokal, in der über ein Dutzend NSU-TT-Modelle liebevoll vorbereitet zu einem sportlichen Wettkampf auf höchstem Niveau ihren Meister suchen. Gerade diese Serie wird von zahlreichen Fans bei diversen Rennen unterstützt und die Aktiven freuen sich über jeden Besuch im Fahrerlager.
Bei jedem Bergrennen wird immer wieder die gleiche Frage gestellt: „wer knackt in diesem Jahr den absoluten Streckenrekord? Wer wird der Gesamtsieger des diesjährigen Rennens?“ Sowohl die offenen Gruppe C Sportwagen (bekannt u. a. von den 24 Stunden von Le Mans) als auch die schnellsten Formel-Boliden mit den rund 600 PS-starken Formel 3000 Fahrzeugen nehmen Anlauf auf den „Großen Autohaus Lenz-Pokal 2010“. Der derzeit in der Automobilbergmeisterschaft führende Uwe Lang mit seinem Osella BMW Gruppe C-Sportwagen wie auch der Luxemburger Formel 3000-Pilot Guy Demuth, der mit einem spektakulären Start in 2009 am „Uphöfener Berg“ für viel Furore sorgte, gelten als Favoriten auf den Sieg.
Das leistungsstärkste Fahrzeug präsentiert wieder der Ostwestfale Daniel Schrey. Die rund 900 PS der Dodge Viper werden den „Uphöfener Berg“ auch in diesem Jahr beben lassen. Daniel Schrey gewann vor einigen Wochen das berühmte 500 km-Rennen im Rahmen des 24 Stunden-Rennens am Nürburgring und hat den Ergeiz mit der Dodge Viper nicht nur eine tolle Show zu bieten, sondern noch schneller zu werden.
Der sympathische Schauspieler Norbert Heisterkamp freut sich darauf, am 21. und 22. August seine Fans und viele neugierige Kids zu treffen. Der aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannte Schauspieler (u.a. RTL-Comedy-Serie „Alles Atze“, der Kinoproduktion „7 Zwerge – der Wald ist nicht genug, Sat 1-Automagazin, Hape Kerkelings Kinoproduktion „Isch kandidiere“ und viele weitere TV-Rollen) startet mit einem Rennfahrzeug aus dem Hause Skoda und erfüllt gerne Autogrammwünsche.
Mit seinen attraktiven Ferraris sorgt Bernhard Dransmann Jahr für Jahr für ein besonderes Bonbon. Der offizielle Ferrari-Testpilot (einer von 30 weltweit) präsentiert wie in jedem Jahr eines der ganz besonderen Fahrzeuge der italienischen Nobelmarke mit dem schwarzen Pferd auf gelbem Grund. Im vergangenen Jahr hielt das Publikum den Atem an, als er sein absolutes Top-Fahrzeug, den Ferrari XX zu mehreren Läufen an den Start brachte und den atemberaubenden Sound des Fahrzeugs präsentierte.
Erheblich leiser, aber auch mit Beschleunigungswerten, die rekordverdächtig sind, präsentiert der Paderborner Michael Düchting eines der seltenen Modelle des niederländischen Automobilherstellers Donkervoort. Mit vergleichbaren Fahrzeugen erreichte er vor Jahren bereits Rekordwerte auf der Nordschleife des Nürburgringes und dem Grand-Prix-Kurs in Hockenheim.
Bei ihren Meisterschaftsrennen sind sie ebenfalls auf der Rundstrecke zuhause. Am „Uphöfener Berg“ werden jedoch einige Fahrzeuge aus dem neuen „ADAC Cruze-Cup“, der Rennserie mit Adrenalin und Unterhaltung, frei nach dem Motto „just for fun“ starten.
Für die Kleinsten, für die das Interesse am Motorsport erst noch geweckt werden muss, ist natürlich auch gesorgt. Kinder können sich im MC-Donalds US-Schoolbus mit einer abwechslungsreichen Kinderanimation und Betreuung während der gesamten Veranstaltung reichlich betätigen.
Die „2. Osnabrücker Race-Cup-Queen“ wird gekürt. An der Wahl können alle interessierten Besucher im Rahmen einer Party im Festzelt am Samstag, 21. August ab 19.00 mitwirken und sich neben schönen Mädchen und heißer Musik bei kühlen Getränken für den Renntag richtig in Stimmung bringen.
Am 21. August finden zwischen 9.00 Uhr und 18.00 Uhr die Trainings- und Qualifikationsrennen statt. Am 22. August werden ab 9.00 Uhr insgesamt 4 Rennläufe durchgeführt, bevor ab ca. 17.00 Uhr die Fahrer mit ihren tollen Rennboliden nach der letzten Rückführung von den begeisterten Fans gefeiert werden und anschließend auf der Tribüne im Vorstart die Sieger gekürt werden.
Alle Informationen gibt es im Internet unter www.msc-osnabruck.com
Alfa Romeo feiert beim AvD Oldtimer Grand Prix
Auch beim diesjährigen AvD-Oldtimer-Grand-Prix (13. bis 15. August) feiert Alfa Romeo mit seinen Fans den 100. Geburtstag der Mailänder Traditionsmarke. Die 6.400 Quadratmeter große Eventfläche im Fahrerlager der Grand-Prix-Strecke bietet nicht nur ein großes Zelt als Anlaufstelle für Fans, sondern auch einen exklusiven Parkplatz für die Fahrzeuge der angereisten Alfisti. Schöner Nebeneffekt: Die Besucher erhalten hier einen umfassenden Überblick über verschiedene Modellgenerationen der Marke Alfa Romeo. Der Alfa Club e.V. rechnet mit mehr als 500 Fahrzeugen aus den Beständen seiner rund 2.700 Mitglieder.
Auch auf der Strecke wird viel von Alfa Romeo zu sehen sein: Neben einem Corso über die gut 21 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife am Samstag (14.8.) werden Alfa Romeo Fahrzeuge im Rahmen einer speziellen „Celebration Lap“ am Sonntag (15.8.) auf dem rund 5,2 Kilometer messenden Grand-Prix-Kurs ebenfalls ihre Runden drehen. Darüber hinaus präsentiert Alfa Romeo seine aktuelle Ikone, den Alfa Romeo 8C Spider – und das nicht nur statisch, sondern auch im Rahmen von Demonstrationsfahrten.
Dazu kommen zahlreiche Modelle der Marke, die in den verschiedenen Rennen um Sieg und Platzierungen fahren werden – Alfa Romeo ist in den meisten der insgesamt 13 Divisionen vertreten. Den Einsatz vieler dieser Fahrzeuge übernimmt die „Scuderia del Portello“, ein internationaler Zusammenschluss von motorsportorientierten Alfa Romeo-Enthusiasten. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist die „Alfisti Party“ am Samstagabend. Anhänger der Marke können sich hier mit Gleichgesinnten austauschen, die ebenfalls vom Alfa Bazillus infiziert sind, Kontakte pflegen und ein ausgesuchtes Unterhaltungsprogramm genießen.
Dass bei dieser Dichte an Höhepunkten der Überblick nicht verloren geht, dafür sorgt ein Alfa Romeo Heißluftballon, der als mobile Aussichtsplattform über dem Fahrerlager aufsteigen wird – beste Voraussetzungen also, dass der 38. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring für mitfahrende Gäste in der Gondel zu einem sprichwörtlich „erhebenden“ Erlebnis wird.
Oldtimer – Traktor – Weltrekord – Versuch
Ein ganzes Jahr lang haben sich die Herausforderer aus dem Bregenzerwald auf den Oldtimer-Traktoren-Weltrekord-Versuch vorbereitet. Und es hat geklappt. 1095 betagte Schlepper fuhren „Stoßstange an Stoßstange“ hintereinander. Die Oldtimer-Traktoren-Fans hoffen nun auf die Eintragung ins Guinnesbuch der Weltrekorde. Einen netten Video-Bericht gibt es auf: http://www.traktor-tv.de/videos/weltrekord-mit-1095-oldtimer-traktoren























