Kennen wir nicht alle das Gefühl, dass uns beschleicht wenn wir unsere Schätze betrachten… Vollendete Formen, blühende Schönheit… liegt da der Vergleich einer Liebe zu einer Frau nicht nah…
Hier ein netter Film dazu: (unten die Übersetzung)
Bereits sehr früh suchte man nach Multiwerkzeugen, wie dieses Patent aus dem Jahre 1902 zeigt.
Aber gerade für Liebhaber englischer und amerikanischer Fahrzeuge habe ich wirklich praktische Multiwerkzeuge gefunden.
So dieser aufklappbare Universalschlüssel von Garret Tools. Auch für metrische Schraubenköpfe paßt dieser einstellbare Schlüssel auf Nüsse der Größe 8mm bis 25mm, für unsere englischen Freunde in 12 Größen auf Köpfe von 5/16″ bis 1″. Ein Toll das an jeden Gürtel paßt oder in jedes noch so kleines Handschuhfach.
Ich sehe mich gerade wieder auf dem kalten Flurboden der Schule … Peter, der Besitzer der besten Quartetts hat wieder einmal eine Runde eingeleitet. Meine Gedanken kreisen nur darum, die Trumpfkarte im Quartett zu haben, aber immer hatte Peter den guten Lauf.
Während ich hier so am Rechner sitze und nun das online Quartett bei Web.de spiele, fühle ich mich gleich auch 30 Jahre jünger, denn so alt sind mindestens die Fahrzeuge in dem Online-Spiel.
Ich kann nur viel Spaß wünschen bei der Zeitreise zurück in die Jugend.
Manchmal kommt man schon ins Staunen, welche Werbe- & Marketing Entgleisungen auf der Suche nach dem letzten, schraubenden potentiellen Käufer zum Einsatz kommen. Ein beliebtes praxisorientiertes Oldtimerblatt positioniert sich jetzt ganz neu mit einem aufregend männlich chauvinistischen Slogan. „Frauen können die Stimmen der Werkzeuge nicht hören“ prangt einfältig in großen Lettern auf dem Shirt. Mittelalter – denken Sie jetzt? Weit gefehlt. Schon im Mittelalter waren viele Frauen in Werkstattberufen tätig. Sätze, die Frauen und Werkzeuge grundsätzlich auseinander dividieren sind Relikte, die aus Zeiten stammen, in denen „Mann“ glaubte, dass es sein eigenes Ansehen erhöht, wenn die Frau nicht arbeiten darf oder muss. Das war vorgestern! Heute arbeiten mehr als 1,7 Millionen Frauen im Handwerk und haben folgedessen Werkzeuge, mit denen sie fachmännisch umgehen. Tendenz steigend. Selbst wenn man nicht feministisch denkt, sondern traditionell eingestellt ist, turnen solche Sprüche einfach ab und sind politisch unkorrekt. Sorry Jungs. Das Shirt gehört allenfalls auf den Müll und nicht an einen modernen Mann.
Als ich weiter über die Veterama schlenderte, traf ich dann auf diesen Citroen Avant Traction. Die Menge um das Fahrzeug herum zog fast jeden an. Man bestaunte den scheinbar irgendwo gefundenen Wagen, auf dessen Heckablage das Moos wächst. Stoff Fetzen hängen von der Decke und ein Hauch von Mystik liegt über dem Fahrzeug. Ist das ein Scheunenfund, fragt einer und Manche debatieren ob dieses Fahrzeug jemals wieder eine Straße auf den eigenen 4 Rädern befahren wird. Das Stimmengewirr wird plötzlich von dem Motorengeräusch unterbrochen …. Man glaubt es nicht, aber bei dem Versuch den Motor laufen zu lassen, springt der Motor an und schnurrt vor sich hin.
Am Wochenende war ich auf der Veterama in Mannheim. Es gab bis zum Abwinken Ersatzteile - oder war es zum Teil auch nur Schrott - für mich war es jedenfalls an manchem Stand schwer zu unterscheiden. Nach ca. 5 Stunden hat mich dann der Jagdinstinkt auch gepackt. Ich mußte etwas finden und wenn es nur ein Buch oder ein Schraubensortiment ist. So lief ich dann doch mit offneren Augen über die Messe.
Dann sah ich dieses, doch etwas heruntergekommene klassische Fahrzeug, was wohl mal ein Käfer mit Karmann Karosserie gewesen ist.
Der verzweifelte Versuch der Verkäufer, frei nach der Marketingstrategie “Sex sells” zu handeln, brachte wohl doch nicht den erhofften Käufer. Leider sah das Fahrzeug auch sehr traurig aus. Oder war sie vielleicht sogar die Vorbesitzerin?
Wenn jedenfalls jemand Interesse an dem Fahrzeug hat, steht oben die Nummer des Verkäufers auf der Türe.
Als ich früher einmal auf dem Hof der väterlichen Autosattlerei in einen Lamborghini geschlüpft bin, musste ich feststellen, dass das Auto 1000 Mal schicker aussieht, als im Verhältnis dazu das Sitzvergnügen war. Jedenfalls empfand ich das so beim Lamborghini Countach. Es mag auch für groß gewachsene Menschen ein Abenteuer sein, sich hinter das Lenkrad eines Messerschmitt Kabinenrollers zu schieben und die Beine gut unterzubringen. Die höchste Anforderung an eine durchaus spektakuläre Kombination aus Yoga und Autofahren stellt aber der Marcos. Ein optischer Knaller, aber flach wie ein Ufo. Das Dach des Fahrzeuges ist in der Höhe meines Hüftknochens und es ist klar, dass Beweglichkeit gefragt ist. Der Aufforderung des Besitzers Folge leistend, doch mal das Sitzgefühl auszuprobieren, heißt das für meine knapp 180 cm: Fahrgestell zusammenklappen. Vorher erklärt mir der Besitzer noch, dass die Sitze keine Halterungen haben, sondern direkt in der Bodenwanne angebracht sind. Aha. Also: 1. Es ist ein Rechtslenker. In der Hocke auf dem Rand sitzen, linkes Bein angezogen am Lenkrad vorbei schieben und gleichzeitig auf den Sitz gleiten. Das geht noch ganz gut bis das erste Problem auftaucht: Das rechte Bein ist noch draußen und es ist manövrierunfähig durch den ungeschickten Winkel (und zugegebenermaßen eine modische Jeans! – Die trägt man normalerweise nicht zum Yoga – ich weiß). Die Gebrauchsanweisung würde jetzt sagen: Nehmen Sie beide Arme, fassen sie um das Knie des rechten Beins und helfen sie sich somitl in die Konserve und schwupp: Der Schalensitz ist wie angegossen. Jetzt kann man die Fußpedale verstellen und der Beinlänge entsprechend weg oder her schrauben. Ganz ehrlich? Mich wundert nicht, dass sich der Marcos, der eigentlich als Konkurrent zum E-Type gebaut wurde, nicht durchgesetzt hat. Denn das Aussteigen ist noch mal eine Nummer härter: Der physikalische Schwerpunkt ist nun unten in der Schale, die Beine müssen unter dem Lenkrad durch über den hochliegenden Seitenschweller, bevor sie wieder auf den Boden kommen. Und dann … braucht es noch diesen Ruck, mit dem man sich wieder nach oben hievt. Oder hätte man sich am Dach hängend aus dem Sitz nach oben auf den Seitenschweller ziehen sollen und dann mit einer Punktwendung nach außen drehen?
Liebe Oldtimer-Freundinnen, liebe Oldtimer-Fahrer-Frauen,
gestern geriet ich unversehens als einziges weibliches Wesen an einen Oldtimer-Herrenstammtisch, weil mein Gefährte in der Einladungs-Email netterweise das „ihr“ in der Formulierung „habt ihr auch Lust auf eine Tasse Bier …“ auf uns beide, also als Paar bezogen hat. Ich versichere, es war ein sehr vergnüglicher Abend – auch mit Fachgesprächen.
(Alle Namen von der Redaktion geändert)
Fritz sitzt neben Hans, Jürgen neben Dieter.
Fritz erzählt Hans von der Schwangerschaft seiner Lebensgefährtin: „Sie war schon zwei Monate überfällig …“
Jürgen – unterbricht seine Unterhaltung mit Dieter: „Und plötzlich hast du eines Morgens einen Strafzettel an der Windschutzscheibe.“
Kurzes irritiertes Schweigen. Alle widmen sich wieder ihrem Gesprächspartner.
Hans zu Fritz: „Toll, und wann … ?“
Fritz: „Im Februar….“
Jürgen dreht sich um: „Das muss innerhalb von zwei Wochen erledigt sein. So lange kannst du nicht warten.“
Auch Dieter widmet sich jetzt der Problematik: „Am Ende must‘ an Total-Check machen.“
Hans: „Wohl eher eine komplette Neuanmeldung.“
Konsternierter Blick von Jürgen in die Runde. Auch in Dieters Augen spiegelt sich für den Bruchteil einer Sekunde die Frage: Haben diese Freunde wirklich eine Ahnung von TÜV, Oldtimern und Schrauberei?
Mein Sohn hat mich heute beim Frühstück übrigens aufgeklärt. Das „ihr“ in der Einladungen ist durchaus wörtlich zu nehmen, aber Chauffeure gehen ja auch nicht mit ihren Chefs zum Business-Lunch. Sie warten im Auto, bis der Termin vorbei ist. Er staubsaugt übrigens jetzt gerade meine Limousine, damit sie für den nächsten Einsatz klar ist.
Jetzt ist es raus! Eine Studie der Universität Giessen belegt: Männer, die Oldtimer fahren, sind potenter, als Fahrer moderner Autos. Wir Frauen haben es immer geahnt. Es ist nicht glänzendes Chrom, öliger Duft oder die Lust an antiken Ledersitzen, die Männer in Oldtimern so anziehend machen: Es ist der pure Ur-Instinkt, das Unterbewusstsein. Wie das New Scientists Magazine (Ausgabe 2671 vom 28. August 08 auf Seite 15) berichtet, wird zur optimalen Produktion von Spermien eine um ca 1-2 Grad niedrigere Temperatur benötigt, als für den Rest des Körpers, der mit 37 °C bestens funktioniert.
Moderne Autos mit Sitzheizungen halten unten herum schön kuschelig warm, aber Vorsicht Männer, es könnte auch zu Schäden am Equipment führen. 30 gesunde Männer nahmen das Martyrium auf sich und wurden an exponierter Stelle mit Wärmesensoren versehen, für 90 Minuten in moderne Autos verfrachtet, mit Sitzheizung bedacht und anschließend zur Spermienzählung geladen. Schon nach einer Stunde meldeten die Sensoren 37,3 Grad Durchschnittstemperatur mit einer Spitze von “gefährlichen” 39,7 Grad Celsius. Männer auf unbeheizten Sitzen kamen gerade mal auf eine Temperatur von 36,7 °C. Obwohl es sich vermeintlich nur um eine sehr geringe Temperaturerhöhung handelt, so der Schluss der Studie von Andreas Jung, kann das schon ausreichend sein, um die Spermien-Produktion zu vermindern.
Es gibt Hunde, die von Frauchen den ganzen Tag auf dem Arm herumgetragen werden, andere, die bei Herrchen den Tag unter dem Bürotisch verbringen und solche, die es im Leben einfach gut haben. Wie der schwarze Labrador, der es sich als „drittes Team-Mitglied“ im taghellen Kofferraum eines traumhaften Jaguar E-Type sichtlich bequem gemacht hatte und an der ersten Taunus-Trophy teilnahm. Was für ein Hundeleben! 450 Rallyekilometer durch den wunderschönen Taunus – vielfach mit Blick auf die Skyline Frankfurts. Wie sehr der Vierbeiner die Fahrt auf den Feldberg, die Bergrennstrecke Dreisberg oder die Stefan Bellof-Arena in Oppenrod genossen hat, ist nicht bekannt. Sicher haben ihn einige der Zuschauer am Straßenrand ob seiner Position beneidet. Den Film über die erste Taunus Trophy mit Kommentaren der Veranstalter Wohlenberg und Wiring gibt’s in den nächsten Tagen auf Oldtimer-TV unter News.
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